Wendepunkt

von levi / am 21.08.2017 / in Allgemein

19.August
So wir müssen nachhause, unser Urlaub nähert sich dem Ende. Wir legen bei 4-5 bft mit einem Reff in Richtung Freest ab, für die 17 nm benötigen wir knapp 4 h über den Greifswalder Bodden.

In Freest lockt uns der Hafenmeister in die Alte Werft, dort wurden ehemals Zeesboote von Meister Jarling gebaut. Die Leute hier sind super freundlich und versuchen zu überleben. Einige Gebäude im Hafen sind noch immer so wie vor der Wende (Eisdiele mit Eisbecher wettessen), jetzt ist aber mehr los als damals und alle freundlich (Vorpommern?).

Bei der Ausfahrt aus Freest, gibt es wie schon bei der Ankunft Musik durch den Hafenmeister. Im Peenestrom geht es recht flott mit Genua und Groß in Richtung Brücke Wolgast. Beim Anleger der Werft Horn in Wolgast, setzen wir Selma ab, die mit der Eisenbahn Richtung Berlin fährt. Weiter gehts Richtung Brücke Zecherin mit Vollzeug. Unterwegs stellen wir fest, das wir zu zeitig an der Brücke sein werden und rollen das Vorsegel weg. Nach der Brückedurchfahrt setzen wir nur das Großsegel, kurz nach Karnin kommt achtern eine dicke fette Regenfront auf, die wir Richtung Mönkebude auf den höher werdenden Wellen bei 6-7 bft Wind abreiten. Abends der obligatorische tolle Sonnenuntergang nach Durchzug der Regenfront entschädigt.

21. August – Sturm- Hafentag

Ein Tag im Hafen, es stürmt und vor allen Dingen es regnet immer mal wieder. Keiner hat so recht Lust die Leinen los zu werfen, wir gehen einkaufen und faulenzen. Abends wird es besser und Fritz geht sogar baden am nahe gelegenen Strand.

Am Dienstag den 22.August segeln wir in rasanter Fahrt vor dem Wind mit teilweise 7 knt über das Haff Richtung Stettin. Sabine lässt es sich nicht nehmen und steuert den ganzen Tag und ich denke sie hat Spaß daran und kocht eine nach der anderen Yacht ab. Abends kommen wir nach 42 nm in Stettin an und lassen es uns auf der Terrasse des AZS gut gehen und futtern lecker.

Am nächsten Morgen wird der Mast gelegt, Benzin an der Tankstelle in der Nähe getankt, Sabine holt ihr Fahrrad vom Bosmann und am zeitigen Nachmittag geht die Fahrt los. Das Wetter meint es gut mit uns und wir sind in gut drei Stunden in Garz. Sabine braucht etwas länger und muß sich auch richtig anstrengen. Wir machen die übliche Runde und essen Eis und anschließend gibt es Riesencurrywurst. Am nächsten Tag zeigt sich der Altweibersommer mit Nebel usw.

 

 

Weiter gehts die Westoder aufwärts und auf der  Hohensaaten-Friedrichstaler Wasserstrasse bis zur Schleuse in Hohensaaten. An der Westschleuse legen wir wieder eine Punktlandung hin und die Alte Oder bis zur Marina Oderberg lassen wir im Anschluß in einer Stunde hinter uns. In Oderberg lädt die Gastronomie zum Schnitzeltag ein, die Teile sind riesig und super lecker.

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