Rügen – Berlin

von levi / am 24.08.2016 / in Allgemein
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Rügen

Von Rügen geht es weiter über den Greifwalder Bodden und den Peenestrom. Wir steuern nach einem tollen Segeltag den Hafen Karlshagen an. Dort angekommen gibt es erst einmal leckere Fischbrötchen und ein kühles Bier zum Abendessen. In Karlshagen besucht uns fast die ganze Familie und ich sehe meine liebe Frau nach 100 Tagen wieder. Fritz wird den Rest der Tour die Mannschaft von Ikterus verstärken.

Von Karlshagen nach Karnin ist unser nächster Törn, dabei müssen wie schon auf der Hintour die beiden Klappbrücken Wolgast und Zecherin durchfahren werden. Damit wir den Brückenzug um 16:45 Uhr in Zecherin schaffen quälen wir den Motor, weil der Wind den größten Teil der Strecke von vorn kommt und nur alle 4 Stunden geöffnet wird.

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Zerstörte Eisenbahnhubbrücke Karnin

Heute sind wir nach einem schönen, aber auch teilweise stürmischen Segeltag über das Stettiner Haff in Stettin angekommen. Wir werden den Mast legen, einkaufen und tanken. Dann geht’s die Westoder und die Hohensaaten – Friedrichstaler Wasserstraße weiter.

Stolzenhagen

Wasserwanderrastplatz Stolzenhagen

Stettin – Stolzenhagen – Marienwerder
Stettin liegt nun schon weit, weit achternaus, wir haben auch schon Stolzenhagen als Übernachtungsplatz, die Schleuse Hohensaaten West und das Schiffshebewerk Niederfinow passiert. Es war ein super Sommertag mit deutlich über 30 Grad, aber mit der Eimerdusche haben wir uns abgekühlt und nach der Ankunft im Oder – Havelkanal gebadet.
Birgit und Jörg haben uns auf den Zeltplatz am Spring eingeladen, wo wir von Birgit mit Kaffee und leckeren Eierkuchen verwöhnt wurden. Fritz konnte im Werbelinsee noch einmal ausgiebig baden gehen.
Jetzt liegen wir in der Marina Marienwerder, von der wir morgen recht früh starten werden und versuchen unseren Heimathafen zu erreichen.
Die großen Hürden sind die Schleusen Lehnitz und Plötzensee, sowie die Berliner Innenstadt, welche für uns erst nach 19:00 Uhr befahren werden darf.

Montag der 29. August

Bei den beiden Schleusen Lehnitz und Plötzensee haben wir jeweils eine Punktlandung hingelegt und mußten erst in den Schleusen die Leinen benutzen.  Reffi hatte uns gegen 17:00 Uhr vor der Lessingbrücke verlassen und ist nach Hause gefahren. Fritz und ich haben mit dem Glockenschlag 19:00 Uhr abgelegt, unsere letzte Schleuse ( Nr. 75 ) bewältigt

Schleuse Nr. 75 , Mühlendammschleuse

und gegen 22:00 Uhr beim Yachtclub Berlin Grünau, in der eigenen Box angelegt.

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Heimathafen

 

1 Kommentar

  • Gregor und Christl Helbig says:

    gute Fahrt für die letzte Etappe und kommt gesund zu Hause wieder an. Vielen Dank für die schönen Bilder und die tolle Reisebeschreibung.
    Christl und Gregor

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