Aktuelle Position

Rügen – Berlin

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Rügen

Von Rügen geht es weiter über den Greifwalder Bodden und den Peenestrom. Wir steuern nach einem tollen Segeltag den Hafen Karlshagen an. Dort angekommen gibt es erst einmal leckere Fischbrötchen und ein kühles Bier zum Abendessen. In Karlshagen besucht uns fast die ganze Familie und ich sehe meine liebe Frau nach 100 Tagen wieder. Fritz wird den Rest der Tour die Mannschaft von Ikterus verstärken.

Von Karlshagen nach Karnin ist unser nächster Törn, dabei müssen wie schon auf der Hintour die beiden Klappbrücken Wolgast und Zecherin durchfahren werden. Damit wir den Brückenzug um 16:45 Uhr in Zecherin schaffen quälen wir den Motor, weil der Wind den größten Teil der Strecke von vorn kommt und nur alle 4 Stunden geöffnet wird.

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Zerstörte Eisenbahnhubbrücke Karnin

Heute sind wir nach einem schönen, aber auch teilweise stürmischen Segeltag über das Stettiner Haff in Stettin angekommen. Wir werden den Mast legen, einkaufen und tanken. Dann geht’s die Westoder und die Hohensaaten – Friedrichstaler Wasserstraße weiter.

Stolzenhagen
Wasserwanderrastplatz Stolzenhagen

Stettin – Stolzenhagen – Marienwerder
Stettin liegt nun schon weit, weit achternaus, wir haben auch schon Stolzenhagen als Übernachtungsplatz, die Schleuse Hohensaaten West und das Schiffshebewerk Niederfinow passiert. Es war ein super Sommertag mit deutlich über 30 Grad, aber mit der Eimerdusche haben wir uns abgekühlt und nach der Ankunft im Oder – Havelkanal gebadet.
Birgit und Jörg haben uns auf den Zeltplatz am Spring eingeladen, wo wir von Birgit mit Kaffee und leckeren Eierkuchen verwöhnt wurden. Fritz konnte im Werbelinsee noch einmal ausgiebig baden gehen.
Jetzt liegen wir in der Marina Marienwerder, von der wir morgen recht früh starten werden und versuchen unseren Heimathafen zu erreichen.
Die großen Hürden sind die Schleusen Lehnitz und Plötzensee, sowie die Berliner Innenstadt, welche für uns erst nach 19:00 Uhr befahren werden darf.

Montag der 29. August

Bei den beiden Schleusen Lehnitz und Plötzensee haben wir jeweils eine Punktlandung hingelegt und mußten erst in den Schleusen die Leinen benutzen.  Reffi hatte uns gegen 17:00 Uhr vor der Lessingbrücke verlassen und ist nach Hause gefahren. Fritz und ich haben mit dem Glockenschlag 19:00 Uhr abgelegt, unsere letzte Schleuse ( Nr. 75 ) bewältigt

Schleuse Nr. 75 , Mühlendammschleuse

und gegen 22:00 Uhr beim Yachtclub Berlin Grünau, in der eigenen Box angelegt.

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Heimathafen

 

Der große Sprung nach Rügen

Von Simrishamn nach Lohme auf Rügen ist unsere längste Etappe auf der Heimfahrt.

Tschüß Schweden
Tschüß Schweden

Am frühen Morgen legen wir ab und steuern mit 210 Grad direkt mit einem Schlag nach Rügen. Wir müssen alle Verkherstrennungsgebiete und den neu entstehenden Windpark Baltik 2 queren und kommen 13 Stunden Später mit 64 nm auf der Logge in Lohme erschöpft an.

Hallo Rügen
Hallo Rügen

Reffi’s Tochter Dora besucht uns am Abend auf dem Schiff und wir essen gemeinsam zu Abend.
An dieser Stelle kreuzen sich nach 98 Tagen die Kurse der Hin- und Rücktour. Somit ist die skandinavische Schleife geschlossen.

Hanö

Hanö ist eine kleine hübsche Insel, in der gleichnamigen Bucht, auf der neben 40 Einwohnern auch eine große Anzahl Wild lebt und dafür sorgt das die Insel nicht völlig verwildert.

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Heute segeln und motoren wir 50/50 und zum Schluß gibt es noch eine steife Briese und zwar völlig unerwartet. Wir landen im letzten Hafen in Schweden, Simrishamn an. Eigentlich wollten wir noch 6 sm weiter nach Skillinge, aber Benzinmangel läßt uns den Törn verkürzen.

Kalmarsund

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Inzwischen sind wir auf Öland in Sandvik angekommen. Die Überfahrt war sehr Erlebnisreich und uns wurde gute Seemannschaft wieder ins Gedächtnis gerufen!

Wir haben Kalmar erreicht.
Ursprünglich wollten wir weiter den Sund Richtung Süden, aber der Wind war heute voll gegen uns und wurde nach der Ölandbrücke stärker.

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Also haben wir kurzfristig entschieden nach Kalmar abzulaufen.
Am heutigen Morgen findet hier der Ironmann statt und die Schwimmstrecke führt direkt über die Hafenausfahrt. Also müssen wir bis nach 10 Uhr warten ehe wir weiter kommen.

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Der Kalmarsund empfängt uns mit Nebel und Flaute. Also das Eisensegel an und Richtung Süden. Im Laufe des Tages verzieht sich der Dunst und etwas später kommt der Wind und wir können Segel setzen.

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Den Kalmarsund verlassen wir in Richtung Thorhamn. Hier ist der letzte Hafen in den Ostschären. Am frühen Morgen wurschteln wir uns bei Nebel durch die Schären und fahren bei völliger Flaute mit dem Jockel nach Hanö.

Zwei müssen arbeiten
Zwei müssen arbeiten
Einer ruht sich aus
Einer ruht sich aus

Das Ende des Göta Kanal in Sicht

Wir haben die 7 Kammer Schleuse von Berg bezwungen und im Anschluss werden wir den Roxen See überqueren.

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7er Schleuse von Berg
Geburtstagsmenü
Geburtstagsmenü
Golfprofi's
Golfprofi’s

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Auch das haben wir geschafft und sind nach einem entspannten Segeltag in Norköping angekommen.

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Bis jetzt ist es von Vorteil diesen Törn von Göteborg nach Mem zu machen, denn der Wind kommt fast immer von achtern und wir müssen nicht den ganzen Tag über die großen Seen aufkreuzen. Außerdem sitzen wir oft im T-Shirt in der Plicht und die Crews die uns entgegenkommen, dick in Ölzeug verpackt.

Abschied in Stockholm
Abschied in Stockholm

In Norköpping steht ein Crew Wechsel an. Die Kids werden mich verlassen und fliegen morgen ab Stockholm nach Berlin, dafür kommt Reffi.

Reffi ist wie geplant pünktlich in Norsholm mit dem Bus angekommen. Wir wollten noch beim Herbergsvater des Wanderheims, übrigens ein Östereicher, lecker essen gehen, aber hier ist um 21:00 Uhr Küchenschluß 😔.
Schade! Also Bordküche.

Am nächsten Morgen sehen wir einen Britten und einen Niederländer vor der nächsten Brücke warten, also wir die Leinen los und hinterher, das geht so bis Söderköping, ab da sind wir allein bis Mem unterwegs.

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In Mem endet für uns der Götakanal und nach der letzten Schleuse werden wir in die Ostsee entlassen. Somit liegen 58 Schleusen vom Götakanal und 6 Großschleusen des Trollhättenkanal hinter uns. Wir sind von Meereshöhe auf 91,8 m gestiegen und jetzt wieder zurück auf Meereshöhe, haben 383 km auf den Kanälen  und Seen zurückgelegt.

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Wir müssen uns wieder an das Segeln in den Schären gewöhnen und der Wind ist für uns gerade richtig. Er weht aus nördlichen Richtungen und somit in Richtung Heimat.
Nächter Stop ist Fyrudden. Ein kleiner Hafen direkt am Innenfahrwasser des Schärengarten. In jedem Hafen den wir anlaufen, haben wir jetzt freie Platzwahl.

Götakanal

Am 1. August um 10:30 Uhr setzten wir Segel mit Kurs NO und ließen den netten Hafen Läckö achtern aus.

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Zunächst war der Wind noch moderat, aber als wir in die Schären bei Mariestad eintauchen, werden wir von 3 Schauern mit entsprechenden Böen überrascht.

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So schnell wie die Schauer gekommen sind, sind sie auch schon wieder vorüber und wir sind ganz schön nass geworden, im Anschluss Sonne pur.

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Nach 5 1/2 Stunden haben wir die 30 sm geschafft und sind in Sjörtop am Götakanal angekommen.

Anfang oder Ende des Kanals
Anfang oder Ende des Kanals

Hier ist der nördlichste Punkt unserer Reise und somit der Wendepunkt in Richtung Heimathafen.

Hot Dog Ikterus
Hot Dog Ikterus
Schwedische Genüsse mit Moltebeeren
Schwedische Genüsse mit Moltebeeren

Nach einem Ruhetag in Sjörtop, sind wir heute Vormittag weiter den Kanal nach Süden gefahren.

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Wir bewältigten 16 weitere Schleusen und sind bei 91,6m über dem Meer angekommen. Uns fehlen noch 20cm zur absoluten Höhe von 91,8m, das bedeutet morgen eine Schleuse aufwärts und dann nur noch abwärts.

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Selma und Fritz haben übrigens beim Schleusen die ganze Arbeit an Land gemacht. An Land heißt, vor der Schleuse absteigen, mit Vor- und Achtleine zu den großen Ringen an der Schleusenwand laufen, das Boot aufstoppen und festmachen. Ich mußte nur noch die Vorleine ständig nachkurbeln.

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überall Wasser

Wenn man alles so macht wie in der Info beschrieben, geht alles wie ein Kinderspiel (null Stress!,Scheidungskanal?).

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Gästehafen Hajstorp
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warten auf den IC
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kleinste Seilfähre Europas

Über den Viken See war der Wind günstig und wir haben auf besonderen Wunsch von Fritz, den Blister ausgepackt.

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Somit sind wir recht schnell vorangekommen und mußten nicht den ganzen Tag mit dem Eisensegel fahren.

Hippopotamus in Karlsborg
Hippopotamus in Karlsborg

In Karlsborg hat bei unserer Ankunft, Familie Roever mit der Hippopotamus abgelegt. Durch das Buch „Auszeit unter Segeln“ von Soeren Röver, bin ich auf die Idee zu dieser Reise gekommen.

Karlsborg Eis
Karlsborg Eis
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Fritz in Action

Mittlerweile haben wir die Seen Vättern und Boren überquert und sind an der bekanntesten Schleusentreppe des Götakanal in Berg angekommen.

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Am 09.August war Hafentag, denn der Wind war dermaßen stark, das wir nicht einmal unbeschadet in eine Schleuse gekommen wären. Also Landprogramm mit ausgeliehenen Rädern.

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Wir sind knapp 40 km gefahren und waren im Schokoladen Outlet Cloetta in Ljungsbro gewesen.

Beute
Beute

Diese Outlet’s animieren tatsächlich zu einem sonst nicht üblichen Kaufverhalten.

Morgen Vormittag werden wir die 7 Kammer Schleuse nehmen und im Anschluss denn Roxen See überqueren.

Vänern

Die Schweden sagen großes Wasser zum Vänern See und er ist auch wirklich groß.

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Am ersten Tag haben wir uns nur eine kurze Etappe vorgenommen, aber der Tip Grönviksudde erwies sich als untauglich, denn selbst wir mit nur 1,2m Tiefgang hatten ein Problem einen geeigneten Liegeplatz zu finden, also weiter nach Dalbergså, schöner kleiner Flußhafen bei einem schönen Zeltplatz.

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Grönviksudde, steinig und flach

2.Etappe über den Vännern

Schären im Vänern
Schären im Vänern

Wir legen ab und zum Anfang nur mit Genua, aber die Welle passt nicht zur Geschwindigkeit, also Groß dazu und mit Rauschefahrt geht’s nach Nord Ost Richtung Läckö Schloß.

Läckö
Läckö

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Heute einen Hafentag eingelegt und somit kamen wir zu einer Wanderung nach Spiken. Dort haben wir lecker Fish&Chips bei den Räuchereien gegessen, ich glaube Fritz hat ein neues Fisch Lieblingsgericht.
Der eigentliche Grund für die Wanderung war, wir brauchten Proviant und hoffen in Spiken welchen zu bekommen. Fast wären wir ohne, die 3 km zurückgegangen, aber zum Glück drehten wir noch eine Runde durch den Hafen und fanden  “ Caffe’& Butik“, wo wir das nötigste bekamen.
Auf dem Rückweg gab es Blaubeeren zu futtern.

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Die ganz Harten gehen bei 10’C im See baden.

Wirklich 10'C
Wirklich 10’C

Göta Älv / Trollhätten Kanal

Wir bringen Lena mit Ikterus zum Bahnhof nahe der Marina Lilla Bomen, von dort sind es nur noch 10 min Fußweg. Hat auch prima geklappt und im Anschluss setzen wir die Fahrt fort.
Die erste Klappbrücke mußte genommen werden und immer Fluß aufwärts bis zur Festung Bohus.

Bohus Festung
Bohus Festung

Ein kleiner Anleger, ohne Versorgung, idyllisch gelegen direkt unter der Burg, welche dem Land / Bezirk den Namen verlieh ( Bohuslän ).

Kung älv
Kung älv

2.Tag auf dem Göta Älv und die Strömung nimmt zu. Wir beginnen mit 4,5 kn Fahrt, dann in einigen Passagen nimmt die Geschwindigkeit ab und zwischendurch sehen wir auch manchmal nur 2,9 kn, also geschätzte 1 – 2 kn Gegenstrom.
Nach 6 Stunden erreichen wir die erste Schleuse bei Lilla Edet, müssen ca. 20 min warten und können ca. 6 m höher die Fahrt fortsetzen.
2,5 Stunden später hoffen wir die Schleusentreppe von Trollhätten noch hinter uns zu bringen, aber um 21 Uhr geben wir auf und verbringen die Nacht unterhalb der alten Schleusen von 1800 und 1844 am Liegeplatz Åkers vass.

12m Wasser vorm Bug
12m Wasser vorm Bug

Am 3. Tag wartet gleich früh die Schleusentreppe von Trollhätten auf uns und wir kommen auch zügig in die erste Schleuse.

Überraschung: In der 2. Schleuse haben wir Gegenverkehr von den Sportbooten die abwärts geschleust werden.

Überraschung
Überraschung

Nachdem der Knoten sich gelöst hat, geht es weitere 3 Stufen aufwärts. 2 Stunden später sind wir auf 39m über dem Meer und haben einen prima Liegeplatz neben der Eisdiele gefunden, wo es Softeis super fett und super lecker gibt.

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Vorher
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Nachher

Wir besichtigen die Wasserfälle von Trollhätten, die normalerweise trocken liegen um 15 Uhr aber für die Touristen geflutet werden.

Hier ist die Wiege von :

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VATTENFALL -> Wasserfall

Abends bekommen wir noch eine Ausstellung von Oldtimern zu sehen und ich durfte einen Ford Mustang,            nur Probe sitzen .

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Die letzte Etappe auf dem Trollhätten Kanal liegt hinter uns und wir sind am Ufer des Vänern See angekommen.

Göteborg

Wieder eine große Stadt und wieder schleift es mit WIFI im Hafen. Jeder kleinste Ort in Dänemark bietet mehr, als die zweitgrößte Stadt Schweden’s.

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Die Bark Viking und das Geschäftshaus Utkik direkt in der City von Göteborg .

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Schärengarten um Göteborg

Unterwegs im Schärengarten von Göteborg. Die Landschaft bzw. die vielen Schären sind schon ganz was besonderes. Nur die vielen MoBo’s nerven und das ganz besonders bei Hochdruckwetterlage, also wenig Wind.

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Carlstens Festung Marstrand
Åstol
Åstol

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Alte Bekannte trifft man auch:  MeerSeen in Hönö-Klåva , die Crew war nicht im Hafen anzutreffen.

MeerSeen
MeerSeen

Da der Wettergott immer weniger Wind verspricht, haben wir den Weg Richtung Göteborg angetreten. Da ist Crew Wechsel, Lena fährt nachhause und Selma und Fritz kommen an Bord.

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Rörö

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